Hast du Lust auf die WfM-Bewegung?

(WfM steht für WOHLFÜHL-MODUS)

Bevor ich noch lange überlege, greife ich es jetzt an. Morgen hat mich vielleicht bereits mein Mut verlassen, dich zu fragen. Bevor ich zum Punkt komme, erzähle ich kurz die Vorgeschichte.

Vor ein paar Tagen saß ich noch vor dem Hotel in St. Jakob, blickte sonnengeblendet auf die vor mir liegenden Berge und beobachtete die Einheimischen bei ihren täglichen Aufgaben.

Ich fragte mich, woran es liegt, das die meisten Einwohner der Gebirgsgegenden so unglaublich fit und gesund aussehen. Selbst die über siebzig und achtzigjährigen Gemeindemitglieder wirkten auf mich oftmals zehn bis zwanzig Jahre jünger, als sie tatsächlich sind.

Ihre sonnengegerbten Gesichter strahlen trotz der Vielzahl an Mimik- und Lachfältchen eine gewisse Jugendlichkeit aus. Gerade vor dieser älteren Generation ziehe ich ehrfürchtig meinen Hut, wenn ich sie zum Beispiel dabei beobachte, wie zielsicher und flott sie die steilen Wege überwinden.

Schwer beeindruckt bin ich immer wieder von dem Urgestein des ortsansässigen Skiverleihs. Dieser Mann ist über achtzig Jahre alt und steht Tag für Tag den begeisterten Wintersportlern zur Verfügung. Sicherlich dauert es manchmal etwas länger, bis wir unsere Ausstattung erhalten, jedoch verfügt dieser Mann auf seinem Fachgebiet über einen unglaublichen Erfahrungsschatz.

Er lebt und liebt seine Tätigkeit, die er keinesfalls aufgeben möchte und ich bin heute schon traurig, wenn wir ihn irgendwann nicht mehr in diesem Geschäft begrüßen dürfen und er mir keine Ratschläge mehr geben kann.

Ich bin mir ziemlich sicher, das er durch seine Schaffenskraft glücklich und zufrieden ist und vor allem hat er das Gefühl, gebraucht zu werden. Er leistet nach wie vor seinen Anteil für die Gemeinschaft und bewegt etwas. Bestimmt liegt es auch an der Konstellation des Familienbetriebes, denn in einer Firmenkette wäre dies wohl vermutlich nicht möglich.

Als ich da nun so in der Sonne saß und wehmütig auf den Transfer zum Bahnhof wartete, wurde mir bewusst, wie glücklich ich in den letzten Tagen gewesen bin. Nicht nur deshalb, weil wir uns in unserem lang ersehnten Familienurlaub befanden, sondern weil ich mich den ganzen Tag aktiv, unter freien Himmel, in frischer, klarer Luft bewegen durfte. Und ganz nebenbei auch noch meinen Lieblingssport – dem Skifahren widmen konnte. Mehr geht nicht.

Vor Antritt des Winterurlaubes stiegen Bedenken in mir hoch, ich könnte es vielleicht körperlich nicht mehr schaffen, da ich, außer Yoga, schon Ewigkeiten keinen Sport mehr trieb.

Die letzten Monate fand ich immer irgendwelche Ausreden, warum ich nicht zum walken oder joggen gehen könne. Zuerst klappte es tatsächlich wegen meiner überreizten Ferse nicht, dann fehlte mir schlicht und ergreifend die Lust oder das Wetter war unpassend.

Als die Wintermonate begannen, meinte ich, das ich doch nicht im Dunkeln laufen möchte und die schärfste Ausrede lautete, das ich doch noch Weihnachten abwarten könne, denn danach würde es sich eher lohnen, es tatsächlich anzugreifen.

Und so vergingen viele, viele Wochen in denen nichts, aber auch gar nichts passierte, außer dem Umstand, immer weniger Klamotten im Schrank zu finden, in denen ich nicht wie eine Presswurst aussah.

Um so mehr erstaunte mich meine körperliche Leistung der vergangenen Woche. Und genau aus diesem Grund möchte ich euch heute einladen.

Im letzten Beitrag schrieb ich über den WfM. Diese Abkürzung steht für Wohlfühl-Modus. Damit meinte ich, die eigenen Grenzen wahrnehmen und rücksichtsvoll mit sich selbst umgehen.

Und heute möchte ich dieses Thema fortsetzen, in dem ich dich für die kommenden zwölf Wochen in meine

Wohlfühl-Modus Bewegungsetappe

einlade.

Wenn du bereits sportlich aktiv bist, ist es vermutlich nichts für dich.

Wenn du jedoch in der Vergangenheit ähnliche Begründungen für dein eher passives Dasein gefunden hattest, könnte es dich vielleicht interessieren.

Es geht mir nicht darum, eine Art Laufgruppe zu gründen, in der wir uns gegenseitig mit der Bekanntgabe unserer Ergebnisse konkurrieren, sondern eher wirklich nur um den Begriff BEWEGUNG mit Wohlfühleffekt.

Ich möchte etwas bewegen, dich mit meiner Idee anstecken und dich motivieren. Du kannst dir deine Aktivität selbst aussuchen. Die einzige Grundvoraussetzung ist die, dass es dir unbedingt Spaß machen sollte!

Das kann vieles sein: Fahrrad fahren, schwimmen gehen, spazieren, zügig gehen, walken oder laufen (joggen). Auch Seil springen, hüpfen oder tanzen bei lauter Musik. Alles ist möglich.

Es soll dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern – das ist das Wichtigste!

Ich persönlich habe mich dazu entschieden – JETZT – etwas zu ändern.

Ich werde mich zwei bis drei Mal pro Woche (zu Beginn 30 – 45 Minuten) aktiv bewegen und habe mich für das Laufen entschieden. In meinen Tagesablauf passt es am besten ganz früh am Morgen loszuziehen oder eben nach meinem Feierabend.

Diese aktive Zeit verbringe ich am liebsten alleine, da ich mich dann am besten auf mich selbst konzentrieren kann. Beim walken bevorzuge ich dies gemeinsam mit meinen Lieblingsmenschen umzusetzen, denn dabei kann man sich so herrlich austauschen.

Und? Wie sieht’s aus?

Konnte ich deinen Nerv treffen? Kann ich dich motivieren mitzumachen? Wenn du jetzt spontan von meiner Idee begeistert bist, dann lass mich dies in einem Kommentar oder durch deine PN wissen.

Es macht definitiv mehr Spaß, wenn ich weiß, das ich nicht die einzige bin, die dieses Ziel verfolgen wird.

Mit dem heutigen Beitrag eröffne ich eine neue Kategorie in meinem Blog, welche ich Wohlfühl-Modus nenne. Hier werde ich, in den kommenden zwölf Wochen, meine Erfahrungen und meine Ideen zur Leichtigkeit mit euch teilen.

Wer weiß – vielleicht bewegen wir gemeinsam noch viel mehr, als wir uns als persönliches Ziel gesetzt haben ?!

Mein heutiges Ziel lautet:

Dich zu motivieren, das du dich in deinem Körper noch wohler fühlen kannst, als bisher und Dich davon zu überzeugen, wie dies auch ohne Stress und mit guter Laune umsetzbar ist!

Was ist der Sinn meiner Aktion?

Ich möchte mich gesund, wohl und fit fühlen und mich langfristig auf ein aktiveres Leben mit einer ausgewogenen Ernährung einlassen. Ich möchte auch noch im Alter beweglich sein und werde jetzt-  rechtzeitig – damit beginnen.

Nicht nur davon reden, sondern es auch tun!